
Fleisch Lab meets E-Technik – Burger, Energie und Klimabilanz im Praxistest
Im Projekt „Fleisch Lab meets E-Technik“ haben wir an der HMS Sozialkunde, Alltagskompetenz und Elektrotechnik in einem praxisnahen Projekttag miteinander verbunden. Die Schüler:innen untersuchten in einem standardisierten Burger-Lab, ob pflanzliche Fleischalternativen geschmacklich, praktisch und aus Sicht von Preis-Leistung eine sinnvolle Alternative zu klassischen Fleisch-Patties darstellen können. Dazu führten sie eine halbblinde Verkostung verschiedener Patty-Varianten durch, bewerteten Geschmack, Konsistenz und Alltagstauglichkeit und reflektierten anschließend, welche Rolle Klimaargumente, Gewohnheiten, Preis und persönliche Vorlieben für Konsumentscheidungen spielen.
Parallel ergänzte der Elektrotechnik-Teil das Projekt um eine messbare technische Dimension: Beim Braten der Burger wurden zwei Kochsysteme – klassische Gusseisenkochplatte und Induktionskochplatte – hinsichtlich Energieverbrauch und Garzeit verglichen. Die Schüler:innen erfassten die Werte mit Energiemessgerät und Smartphone und übertrugen die Ergebnisse anschließend auf eine größere Ebene: Wie viel Energie, Braunkohle und CO₂ ließen sich einsparen, wenn effizientere Kochsysteme in einem Wohnviertel eingesetzt würden? Die Schnittmenge beider Fächer liegt damit klar im Thema nachhaltiger Alltag: Was wir essen und wie wir es zubereiten, hat ökologische, technische und gesellschaftliche Folgen. Das Projekt macht diese Zusammenhänge konkret erfahrbar, messbar und diskutierbar.
Text: M.Mandel
Bild: M.Mandel
