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Elektroenergie- und Schutzsysteme

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler,
der Fachbereich „Elektroenergie und Schutzsysteme“ umfasst die zwei Kernbereiche, die für die berufliche Ausbildung von Elektrofachkräften – insbesondere dem Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik – unabdingbar sind.
Einerseits ist die elektrische Energie für unsere heutige Lebensqualität unverzichtbar. Andererseits birgt sie eine Reihe von Gefahren für Mensch und Technik. Dieser Fachbereich befasst sich mit diesen zwei Seiten der elektrischen Energie – ihren Vorteilen bei der Nutzung, aber auch deren Risiken im Schadensfall.
Zur technischen Ausstattung des Fachbereiches zählen die im Schutzmaßnahmenlabor (Raum B 007 und B 008) fest installierten ELWE-Systeme, mit denen die Grundlagen der Schutzmaßnahmen in Schülerselbständigkeit erarbeitet werden können.


Impressionen der Unterrichtsarbeit:
Die Schüler erarbeiten sie sich zunächst selbständig Aufbau und Funktionsweise von pulsstrom- und allstromsensitiven RCDs und überprüfen anschließend ihre Erkenntnisse durch praktische Übungen und Simulationen an der Funktionstafel SIQUENCE zum allstromsensitiven RCD des Typs B.
 
Ein großer Schwerpunkt der Tätigkeit in diesem Fachbereich liegt auf der Erstprüfung elektrischer Anlagen, gemäß DIN VDE 0100-600. Diese Erstprüfungen werden von den Schülern in den Laborräumen eigenverantwortlich unter Verwendung von Messgeräten (Beha UNITEST 0100) an unterschiedlichen Anlagen durchgeführt. Dabei erstellen die Schüler Prüfprotokolle und schätzen die Funktion und die Sicherheit der geprüften Anlagen ein.
 

In Verantwortung des Fachbereichs sind in den unterschiedlichen Lernfeldern von den Schülern – orientiert an praktischen Fragestellungen – Projekte zu bearbeiten. So werden beispielsweise beim Projekt „Elektroinstallationen im Bad“ ausgehend von sicherheitsbedenklichen Kundenanlagen, die Anforderungen an sichere elektrische Anlagen im Bad erarbeitet, messtechnisch untersucht und dem Kunden Lösungsvorschläge für eine vorschriftsgerechte Anlage vorgestellt.
 
Bei anderen Projekten werden bereits erworbene Erkenntnisse auf konkrete Probleme übertragen. So sind beim Projekt „N-Leiterbruch“ die Grundkenntnisse des Drehstrom-Systems anzuwenden und Auswirkungen einer solchen Neutralleiterunterbrechung auf die Funktionsfähigkeit von elektrischen Geräten im Haushalt und mögliche Brandgefahren zu untersuchen.