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Berufsfachschule (mehrjährig)


Berufsausbildung zum Elektrotechnischen Assistenten
Schwerpunkt Elektronik und Datentechnik
und
Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife

                          
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Assistenten / zur Assistentin haben Sie innerhalb von drei Jahren eine Doppelqualifizierung erlangt.
 
Sie sind zum Einen Staatlich geprüfte/r elektrotechnische/r Assistent/in Schwerpunkt Elektronik und Datentechnik“

zum Anderen haben Sie die „Allgemeine Fachhochschulreife“ erworben, die es Ihnen erlaubt, ein Studium Ihrer Wahl an einer Fachhochschule aufzunehmen.
 
Aufnahmevoraussetzung ist der Mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss).
 
Welche Unterrichtsfächer und Praktika Sie erwarten, sehen Sie in der Stundentafel.
Der Unterricht in den Fächern der Allgemeinbildung und der Fachtheorie wird in Klassenräumen und modern ausgerüsteten Laboren durchgeführt.
Die Fachpraxis findet in den Werkstatträumen der Hein-Moeller-Schule statt.
 
Unterrichtsfächer
Wochenstunden/Halbjahr
 
1
2
3
4
5
6
Berufsübergreifender Lernbereich
Deutsch
Wirtschafts- und Sozialkunde
Englisch
Sport
Chemie / Werkstofftechnologie
Physik
 
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Berufsbezogener Lernbereich
Fachtheorie
Mathematik
Analogtechnik
Digitaltechnik
Informations- u. Telekommunikationstechnik
Anwendungssysteme
Betriebswirtschaftliche Prozesse
 
Fachpraxis
Praktikum Programmierung
Praktikum Analogtechnik
Praktikum Digitaltechnik
Praktikum Informations- und Telekommunikationstechnik
Praktikum Anwendungssysteme
Praktikum Betriebswirtschaftliche Prozesse
 
 
 
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Unterrichtsstunden / Woche
36
36
36
36
36
36
Betriebliches Praktikum
in der Regel im 5. Halbjahr (6-8 Wochen)
 
 
 
Welche Vor- und Nachteile sind mit Ihrer Assistenten-Ausbildung verbunden?
 
Vorteile
 
-          umfangreiche, fundierte Fachausbildung
-          die allgemeine Fachhochschulreife öffnet Ihnen die Wege an die Fachhochschulen
-          Praxisorientierung vor der Aufnahme des Studiums
-          Verbesserung Ihrer Möglichkeiten am Arbeitsmarkt durch die höhere Qualifikation
-          als Schüler unterliegen Sie der Berliner Ferienregelung
 
Nachteile
 
-          vollschulische Ausbildung
-          keine Ausbildungsvergütung
-          Möglichkeit der Beantragung von Schüler-BAföG (Hilfe bei Antragstellungen erhalten Sie
           im Sekretariat) 
 
 
Was können Sie nach der Ausbildung tun?
 
Suchen Sie sich in Berlin oder einer anderen Stadt eine Fachhochschule mit Ihrem Studienwunschfach und bewerben sich dort. Als Bachelor oder Master Ihres Fachgebietes bieten sich dann die viele Einsatzmöglichkeiten.
 
ODER
 
Sie suchen sich eine Stelle als „Staatlich geprüfte/r elektrotechnische/r Assistent/in für Elektronik und Datentechnik“.
Googeln Sie nach diesem Assistenten. Sie werden im Internet Stellenausschreibungen finden.
 
 
Was steckt eigentlich hinter den einzelnen Fächern und Praktika der Stundentafel?

Hier einige Beispiele:
  • technische Ausbildung auf dem Gebiet der Elektronik / Datentechnik und der Gebäudeleittechnik
  • EIB- Kenntnisse (Europäischer Installationsbus)
  • gute Englischkenntnisse
  • sicherer Umgang mit MS-Office, Netzwerken und Servern
  • kaufmännische Kenntnisse
  • Einrichtung und Pflege von PC- Arbeitsplätzen, PC- Netzwerken und EIB- Systemen
  • Arbeitsweise und Administration ausgewählter Software
  • digitale und mikroprozessorgesteuerte Schaltungen analysieren und entwerfen
  • Programmiersprachen
  • Telefonanlagen konfigurieren 
  • Gefahrenmeldeanlagen in Betrieb nehmen
  • Cicso Zertifikate
So könnte ein Stundenplan aussehen: Musterstundenplan
 


Den Aufnahmeantrag für das kommende Schuljahr können Sie hier als Word-Dokument oder als pdf-Datei herunterladen.
(pdf-Dokument )