Systemelektroniker/in
Ausbildungsdauer: 3 ½ Jahre
Ob Einzelgeräte oder ganze Fertigungsanlagen. Systemelektroniker richten ein, programmieren, justieren und optimieren Geräte und Anlagen. Natürlich übernehmen die System-Profis im Anschluss an die Installation auch die Wartung ihrer Anlagen oder Geräte.
Systemelektroniker verarbeiten elektronische Bauelemente sowie mikroelektronische, mechanische oder elektromechanische Bauteile und produzieren manchmal sogar Prototypen. Die Installation von informationstechnischen Geräten und die Konfiguration von Betriebssystemen und Netzwerken gehören zu den Aufgabenbereichen dieses Berufes. Von Vorteil bei der Lehrstellensuche sind Talent im technischen Zeichnen, Interesse an der Datenverarbeitung und an der Elektrotechnik und Elektronik.
Nach der Lehre gibt es vielfältige Jobs im Handwerk sowie zahlreiche Möglichkeiten zur
Weiterbildung. Mit einer Meisterprüfung ist der Weg in die Selbstständigkeit gut vorbereitet.
Der theoretische Unterricht in diesem Beruf umfasst in der Hein-Moeller-Schule über 3 ½ Jahre neben dem Fach „Wirtschafts- und Sozialkunde“ folgende 13 Lernfelder* in 10 Stunden pro Woche.
1. Ausbildungsjahr:
1 - Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen
2 - Elektrische Installationen planen und ausführen
3 - Steuerungen analysieren und anpassen
4 - Informationstechnische Systeme bereitstellen
2. Ausbildungsjahr:
5 - Elektroenergieversorgung für Geräte und Systeme realisieren und deren Sicherheit
gewährleisten
6 - Elektronische Baugruppen von Geräten konzipieren, herstellen und prüfen
7 - Baugruppen hard- und softwareseitig konfigurieren
8 - Geräte herstellen und prüfen
3. Ausbildungsjahr:
9 - Geräte und Systeme instandhalten
10 - Fertigungssysteme einrichten
11 - Prüfsysteme einrichten und anwenden
4. Ausbildungsjahr:
12 - Geräte und Systeme planen und realisieren
13 - Fertigungs- und Prüfsysteme in Stand halten
Die Ausbildung endet mit einer Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Berlin.
* Mit dem Lernfeld-Konzept wurde die traditionelle Fächerauftrennung in allen berufsbildenden Schulformen (z. B. Berufsschule, Berufsfachschule u. a.) aufgehoben.
In allen neugeordneten Ausbildungsberufen gibt es heute 9 bis 15 Lernfelder. Sie orientieren sich an realen betrieblichen Handlungssituationen und fassen mehrere Handlungsfelder zusammen.
Im Lernfeld soll der Auszubildende in einer Lernsituation nach dem Modell der vollständigen Handlung (Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren und Bewerten) lernen.