Elektroniker/in Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik
Ausbildungsdauer: 3 ½ Jahre
Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik planen und installieren elektronische Sicherheits- und Kommunikationssysteme, wie z.B. Telefon- und Alarmanlagen, Videoüberwachungssysteme und Zutrittskontrollen.
Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten EDV- Dienstleister, der Fernleitungstiefbau, Bahnunternehmen mit ihren Kommunikationsnetzen. Die Konzeption und Installation von Gebäudeleiteinrichtungen und Einrichtungen zur Gebäudesicherheit z.B. Brandmeldeanlagen gehören zu den Arbeitsgebieten dieses Elektronikers genau so wie die Errichtung von Datennetzen und Bussystemen. Wichtig ist die Arbeit mit Diagnosegeräten zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit bzw. zur Ermittlung von Störungen in den Systemen der Informations- und Telekommunikations-technik.
Der theoretische Unterricht in diesem Beruf umfasst in der Hein-Moeller-Schule über 3 ½ Jahre neben dem Fach „Wirtschafts- und Sozialkunde“ folgende 13 Lernfelder* in 10 Stunden pro Woche.
1. Ausbildungsjahr:
1 - Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen
2 - Elektrische Installationen planen und ausführen
3 - Steuerungen analysieren und anpassen
4 - Informationstechnische Systeme bereitstellen
2. Ausbildungsjahr:
5 - Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten
6 - Anlagen und Geräte analysieren und prüfen
7 - Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren
8 - Antriebssysteme auswählen und integrieren
3. Ausbildungsjahr:
9 - Kommunikationssysteme planen und realisieren
10 - Gefahrenpotenziale ermitteln, Sicherheitssysteme realsieren
11 - Vernetzte Systeme erweitern und administrieren
4. Ausbildungsjahr:
12 - Informations- und telekommunikationstechnische Anlagen planen
13 - Informations- und telekommunikationstechnische Anlagen in Stand halten und
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Die Ausbildung endet mit einer Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Berlin.
* Mit dem Lernfeld-Konzept wurde die traditionelle Fächerauftrennung in allen berufsbildenden Schulformen (z. B. Berufsschule, Berufsfachschule u. a.) aufgehoben.
In allen neugeordneten Ausbildungsberufen gibt es heute 9 bis 15 Lernfelder. Sie orientieren sich an realen betrieblichen Handlungssituationen und fassen mehrere Handlungsfelder zusammen.
Im Lernfeld soll der Auszubildende in einer Lernsituation nach dem Modell der vollständigen Handlung (Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren und Bewerten) lernen.